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Immobilien: Sicherheit gegen Inflation
Wohin mit dem Geld, wenn die Inflation steigt?
Immobilien sind eine sichere Anlage - ein Wertzuwachs ist jedoch nicht garantiert. Käufer sollten Lage und Zustand einer Immobilie genau analysieren.
1679 bekannte sich das englische Parlament erstmals zur Unverletzlichkeit der Wohnung als Rechtsgrundsatz. Dieses Dokument machte das Zuhause eines Bürgers sicher gegen Übergriffe monarchischer Willkür.
Inzwischen gewähren Immobilien jedoch auch noch Schutz vor etwas anderem: Der Inflation.
Bei steigenden Mieten haben die Eigentümer von selbst genutzten Immobilien gute Karten. Sollte das Objekt als fremdgenutzte Kapitalanlage vermietet sein, lässt sich die Miete entsprechend der Inflation erhöhen.
Langfristig sollte auch noch die Wertsteigerung der Immobilie hinzu kommen.
Für eine positive Preisentwicklung bei Immobilien bietet Stuttgart gute Voraussetzungen.
Überraschenderweise hat die schwäbische Hauptstadt einen nicht unerheblichen Nachholbedarf: lt. einer Studie der IHK liegt die Eigenheimquote im Großraum Stuttgart bei nur 45% - weit unter dem EU Durchschnitt von über 60%.
Für die Finanzierung eine Immobilie in Deutschland wollen Banken noch immer eine hohe Eigenkapitalquote, anders als dies in anderen Ländern üblich war, allen voran die USA, gefolgt von England und Spanien.
Sowohl dieser Aspekt als auch die geringe Eigenheimquote garantieren im "Ländle" nach wie vor die Wertbeständigkeit, meistens sogar die Wertsteigerung.
Das Kaufinteresse wird weiter steigen. Die Haushalte werden immer kleiner und der Wohnraum pro Kopf steigt ständig.
Selbst bei einer rückgängigen Einwohnerzahl in Stuttgart steigt somit der Bedarf an Wohnraum.
(Zukünftige) Immobilienbesitzer sollten sich jedoch durch die guten Fundamentaldaten des Marktes nicht zu der Annahme verleiten lassen, dass ein Wertzuwachs garantiert ist.
Das entscheidende Kriterium zur Wertbeständigkeit und Wertsteigerung ist und bleibt die Lage. Dies sieht man schnell bei einem Blick in die Stuttgarter Bodenrichtwertkarte: Quadratmeterpreise für unbebauten erschlossenen Grund und Boden für private Wohnimmobilien beginnen bei ca. 300 €/m² und enden erst bei ca. 1.200 €/m².
In mittleren und einfachen Lagen haben die Immobilienpreise in Stuttgart stagniert; in den guten und besten Lagen haben wir in den letzten Jahren Wertsteigerungen von teilweise über 50% erlebt.
Auch das Stuttgarter Einzugsgebiet von den Fildern, Böblingen/Sindelfingen, Ludwigsburg bis hin zum Remstal erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Im Umfeld ist bei der Lage insbesondere auf eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sowie auf geringe Geräuschemissionen zu achten.
Aber nicht nur die Lage hat eine entscheidende Bedeutung, genauso wichtig ist die Qualität einer Immobilie. Nur zu oft muss man nach dem Kauf eines vermeidlich günstigen Hauses noch mal so viel in die Renovierung investieren, dass man sich schnell auf Neubauniveau bewegt.
30% der Käufer einer älteren Immobilie müssen noch mal ca. 50% des Kaufpreises in die Sanierung stecken. Das ist grundsätzlich in Ordnung, wenn man damit vor einem Erwerb rechnet und dies im Kaufpreis berücksichtigt wurde.
Bei der Finanzierung sehen wir steigende Zinsen, die aber immer noch auf einem so geringen Niveau liegen, wie niemals zuvor.
Durch die aufkommenden Inflationsängste und die tatsächlich schon eingetreten Preissteigerung werden diese Zinsen mittelfristig weiter steigen.
Wir empfehlen daher jedem Baufinanzierer die Konditionen langfristig festzulegen. Sollte eine ausgeprägte Inflation einsetzen ist man vor steigenden Kreditzinsen gesichert und darüber hinaus würde dann die Kreditbedienung erheblich leichter - der Inflation entsprechend steigende Einkommen vorausgesetzt.
Die Zeiten für einen Immobilienerwerb sind und bleiben gut - vor allem in der schwäbischen Metropole.
Sprechen Sie uns an.
Eckhart Pauly, Juni 2011
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