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NEWS
Als Mitglied der Frankfurter Immobilienbörse Bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Frankfurt am Main, veröffentlichen wir an dieser Stelle den aktuellen Wohnungsmarktbericht der Frankfurter Immobilienbörse 2011 In den einzelnen Marktbereichen des Wohnungsmarktes wurden folgende Ergebnisse festgestellt: Mietwohnungen Für Mietwohnungen in Frankfurt am Main wurde im Jahr 2011 in einigen Stadtteilen ein Mietpreisanstieg festgestellt. Dies betrifft vor allem die bevorzugten Wohngegenden wie z.B. Bornheim, Nordend und Westend. So wurden in Frankfurt für Wohnungen mittlerer bis guter Ausstattungsqualität Mieten von 7 bis 15 Euro pro Quadratmeter erzielt. Je nach Ausstattungsqualität und Lage wurden diese Preisspannen im Westend und in ausgesuchten Einzelfällen auch noch deutlich überschritten. In den Landkreisen hingegen wird das Niveau des Vorjahres bestätigt. Die Nachfrage nach Mietwohnungen ist, vor allem in Frankfurt am Main sowie in den präferierten Lagen des Hochtaunuskreises und Main-Taunus-Kreises, insgesamt hoch. Im unteren Preissegment ist weiterhin ein erheblicher Nachfrageüberhang erkennbar. Dies zeigte sich deutlich zu Beginn des Wintersemesters 2011.
Eigentumswohnungen Beim Wiederverkauf von Eigentumswohnungen ist wie bereits im vergangenen Jahr eine leichte Preissteigerung zu verzeichnen. Dies gilt sowohl für das Stadtgebiet Frankfurt am Main als auch für den Vordertaunusbereich. Bevorzugt werden hierbei nach wie vor kleinere Wohneinheiten. Wohnungen in älteren Hochhäusern lassen sich unverändert nur zu günstigen Kaufpreisen vermarkten. Neben den hohen Nebenkosten ist dies auch auf die - oft als zu hoch empfundene - Anzahl der Wohnungen zurückzuführen. Deutlich preisbestimmend beim Verkauf gebrauchter Eigentumswohnungen ist nach wie vor die Wohnqualität der Objekte. Hoher Modernisierungsbedarf schlug sich auch 2011 in langen Vermarktungszeiten und reduzierten Kaufpreisen nieder. Trotz zunehmender Neubautätigkeit übersteigt die Nachfrage das Angebot. Dies spiegelt sich in einzelnen Lagen in steigenden Verkaufspreisen wider. Im Stadtgebiet von Frankfurt am Main wurden für neugebaute Eigentumswohnungen Kaufpreise bis zu 5.650 Euro pro Quadratmeter erzielt. Im Westend wurden teilweise sogar Verkaufspreise im gehobenen Segment von 7.500 bis zu 11.000 Euro festgestellt. Kaufpreise für Wohnungen mit einfacher Ausstattungsqualität beginnen bei 1.000 Euro pro Quadratmeter.
Reihenhäuser und Doppelhaushälften Bei Doppelhaushälften und Reihenhäusern hat sich die Preisstruktur des Vorjahres kaum verändert. Es wurden nach wie vor Preise zwischen 95.000 und 850.000 Euro erzielt. Aufgrund der großen Nachfrage nach Neubauten sind sicherlich auch höhere Verkaufspreise zu erzielen. Verkaufspreise für Häuser mit erhöhtem Sanierungsaufwand und minderer Ausstattungsqualität können hingegen deutlich darunter liegen.
Freistehende Einfamilienhäuser und größere Doppelhaushälften Die Befragung der Frankfurter Immobilienbörse zum Segment der freistehenden Einfamilienhäuser und größeren Doppelhaushälften ergab für Frankfurt am Main sowie die Landkreise Hochtaunus und Main-Taunus Preise zwischen 170.000 Euro und 1.300.000 Euro. Die Preisspanne ist insgesamt sehr breit gefächert. Sie kennt in besonderen Lagen nach oben keine Limitierung, während die Preise in ländlichen Gebieten auch deutlich darunter liegen können. Im Vordertaunus tragen die Anbindung an das Oberzentrum Frankfurt am Main sowie die gute Infrastruktur erheblich zur Höhe des Kaufpreises bei. Dies lässt sich in der Regel auch an den niedrigeren Kaufpreisen sowie längeren Vermarktungszeiten der Objekte in nicht optimal angebundenen Taunusgemeinden ablesen.
Baugrundstücke Die Nachfrage nach Baugrundstücken in präferierten Lagen mit guter Infrastruktur und Anbindung übersteigt das Angebot immer noch deutlich. In Frankfurt am Main wurden unverändert Preise von 350 bis 2.800 Euro pro Quadratmeter und im Vordertaunus von 100 bis 1.000 Euro pro Quadratmeter erzielt.
Die Quadratmeterpreise von Baugrundstücken für den Mietwohnungsbau sind aufgrund der Abhängigkeit vom Verhältnis der zu realisierenden Wohnfläche zur Grundstücksfläche sehr unterschiedlich. Im Durchschnitt wurden für Baugrundstücke in guten Lagen Preise um 500 Euro pro Quadratmeter realisierbarer Wohnfläche vereinbart.
Renditeobjekte Die Nachfrage nach Renditeobjekten im Wohnbereich ist unverändert sehr hoch. Demgegenüber steht ein geringes Angebot an Renditeobjekten. Private und auch wieder vermehrt institutionelle Investoren setzen verstärkt auf Investitionen in Wohnimmobilien. Dies hat vor allem in den stark nachgefragten Frankfurter Stadtteilen zu Steigerungen der Kaufpreise geführt. Hierbei spielen zukünftige Renditeerwartungen eine Rolle. Der Kaufpreis lag im Bereich des 10- bis 23-fachen der Netto-Jahreskaltmiete, abhängig von der jeweiligen Einstiegsmiete bei Erwerb.
Fazit Die von der Frankfurter Immobilienbörse im Oktober 2011 durchgeführte Untersuchung des Wohnimmobilienmarkts im Bezirk der IHK Frankfurt am Main ergab, dass sich der Immobilienmarkt weiterhin in einem positiven Trend befindet. Dies gilt vor allem für Mietwohnungen und Anlageimmobilien. Zum IHK-Bezirk zählen Frankfurt am Main sowie die Landkreise Hochtaunus und Main-Taunus. Die Wertstabilität von Immobilien ist wieder verstärkt gefragt. Nach wie vor belastet die Käufer eine restriktive Finanzierungsbereitschaft der Banken. Dabei ist gerade jetzt der Zeitpunkt für einen Einstieg in den Immobilienmarkt für potenzielle Erwerber besonders günstig, da die aktuellen Kaufpreise aufgrund des historisch niedrigen Zinsniveaus und des zu erwartenden Preisanstiegs äußerst attraktiv sind. Grundsätzlich gilt noch immer, dass sich die sehr unterschiedlichen Lagequalitäten, Infrastrukturausstattungen und Entfernungen zum Oberzentrum Frankfurt von den ermittelten Marktdaten deutlich ablesen lassen. Dabei wirken sich vor allem die Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr, die soziale Infrastruktur (bspw. Kindergärten, Schulen, Ärzteversorgung) sowie die vorhandenen Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf auf die Nachfrage und die Preisgestaltung aus. Dies sind entscheidende Faktoren bei der Standortwahl der Hauptnachfragegruppe (Eigennutzer, 30 bis 45 Jahre), deren Entscheidungen sich in einem deutlich differenzierten Preisgefüge im betrachteten Gebiet dokumentieren. Der Kern der Metropolregion FrankfurtRheinMain ist nachhaltig einer der attraktivsten Standorte in Deutschland. Dies spiegelt sich in dem hohen Interesse an Investitionen in Wohnimmobilien wider. Dazu trägt auch die im Vergleich zum Vorjahr verbesserte Situation auf dem Arbeitsmarkt bei; sie macht die Metropolregion als Wohn- und Arbeitsraum sehr attraktiv. Gleichwohl darf nicht übersehen werden, dass im Bereich Wohnen im IHK-Bezirk Frankfurt am Main vor allem im unteren Preissegment die stetig wachsende Nachfrage nicht bedient werden kann. Dadurch wird die Ansiedlung von Studenten, jungen Berufstätigen und Familien erschwert. Die Änderung dieser Situation wird auch in Zukunft eine städteplanerische Herausforderung bleiben, um die Attraktivität der Region als Arbeitsplatz und Lebensraum weiter zu erhalten und zu fördern.
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Als Mitglied der Frankfurter Immobilienbörse Bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Frankfurt am Main, veröffentlichen wir an dieser Stelle den aktuellen Wohnungsmarktbericht der Frankfurter Immobilienbörse 2010
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Artikel aus der FNP Frankfurter Neue Presse über das Neubauvorhaben "Wohnen an der Praunheimer Mühle"
Praunheim. Schon 1998 sollte das Grundstück an der Praunheimer Mühle, gegenüber der Hermann-Luppe-Schule, bebaut werden. Die Baugenehmigung lag vor, doch die Bagger rückten nie an. „Das hatte sich der Eigentümer leichter vorgestellt“, sagt Stefan Dieler, der mit seiner Immobilien GmbH das Areal nun erworben hat und noch im November mit Bauarbeiten beginnt. Bis zum Ende nächste Jahres entstehen dort neun Eigentumswohnungen.
Nicht nur die alten Römer wussten die schöne Lage zu schätzen. „Gute Wohnlagen wie hier am Grüngürtel in der Nähe der Nidda sind in Frankfurt gefragt. Davon gibt es nicht so viele.“ Daher wundert es den Investor auch nicht, dass nur wenige wenige Tage nach dem Vermarktungsstart schon zwei Wohnungen verkauft sind. Das liege auch an der „ansprechenden Architektur“. Denn im Gegensatz zur Baugenehmigung vor neun Jahren ist nun keine Riegelbau direkt an der Straße vorgesehenen, sondern drei etwas versetzte Baukörper. Dabei mussten die Planer die umgebende Bebauung berücksichtigen. So wird es ein Giebeldach geben, um „den alten Charakter Praunheims“ entgegenzukommen. „Natürlich wollen wir Geld verdienen. Aber mit einer qualitativ hochwertigen Architektur und nicht mit einem Bau mit möglichst vielen Wohnungen.“ Quelle: FNP Frankfurter Neue Presse vom 03.11.2007. (sö).
Die zunehmende berufliche Mobilität und die gestiegene Zahl von Patchwork-Familien verändern das früher übliche Muster, dass mit einkehrender beruflicher Stabilität und Familiengründung ein Eigenheim gekauft wurde. Stattdessen treten zunehmend ältere Hauskäufer am Markt auf. Aber auch Jüngere sollten die Investition in eine Immobilie rechtzeitig erwägen: Eine Immobilie, die der Altersvorsorge dient, muss mit Erreichen des Rentenalters abbezahlt sein. Jüngste Entwicklungen zeigen, dass die Immobilie als Altersvorsorge immer wichtiger wird. Die internationale Finanzkriste zog den deutschen Aktienmarkt in Mitleidenschaft - die Immobilienpreise blieben dagegen unbeinflusst. Bei steigenden Mietern werden Wohnobjekte in guten Lagen immer wertvoller. Langfristig rechnen Expoerten auf auf Grund der demografischen Entwicklung nicht mehr mit einer Senkung der Immobilienpreise - im Gegenteil: Man erwartet einen erheblichen Anstieg der Zwei-Personen-Haushalte, was bis 2020 die Zahl der Haushalte und den Wohnungsbedarf nach oben treiben wird.
Nach einer aktuellen, im Auftrag des Verbandes der Privaten Bausparkassen durchgeführten Sonderauswertung des Statistischen Bundesamtes beträgt das monatliche Bruttoeinkommen von Rentnerhaushalten, die in den eigenen vier Wänden wohnen, im Bundesdurchschnitt 2.224 Euro. Eine massive Entlastung der Rentnerbudgets stelle das mietfreie Wohnen im (entschuldeten) Wohneigentum dar, das einer (unterstellten) Mietzahlung von 529 Euro entspreche. Dadurch erhöhe sich das Einkommen um 23,8% auf 2.753 Euro. Bei den westdeutschen Rentnern steige das Einkommen um 543 Euro oder 24% auf 2.793 Euro, bei den ostdeutschen Rentnern um 423 Euro oder 21,1% auf 2.427 Euro. Alle maßgebenden Experten seien sich einig, daß zwar die Zahl der Bundesbürger in den nächsten 20 Jahren nahezu konstant bleibe und die für den Wohnungsbedarf eintscheidende Zahl der Haushalte noch weiter um etwa ein bis zwei Millionen zunehmen werde. Der Altenquotient steige aber bereits seit Jahren deutlich an. Im Jahre 2020 müssten dann zwei Erwerbstätige einen Rentner ernähren. Dies bedeute drastisch steigende Rentenversicherungsbeiträge oder eine entsprechend höhere Eigenvorsorge. Das dann erarbeitete "Betongold" schafft hier die finanzielle Sicherheit im Alter.
Wohnnebenkosten steigenDas Statistische Bundesamt hat die Zahlen für den Zeitraum von 2005 bis 2009 ermittelt.Wer es in seinen vier Wänden schön warm haben möchte, hat es gemerkt: Die Heizkosten sind von Jahr zu Jahr gestiegen. Das Statistische Bundesamt hat die Zahlen für den Zeitraum von 2005 bis 2009 ermittelt. Danach stiegen die Kosten für Zentralheizung und Fernwärme um 33,8 Prozent. Gas und Strom wurden um 29,8 bzw. 26,2 Prozent, Wasser um 5,2 Prozent und die Müllabfuhr um 3,5 Prozent teurer. Die Mieten stiegen im gleichen Zeitraum um 4,6 Prozent. Zum Vergleich: Die Lebenshaltungskosten verteuerten sich um sieben Prozent.
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